Anleitung zur Konstruktion der Gesamtlösung

Als Gesamtlösung unseres diesjährigen Sommerrätsels senden Sie uns bitte per E-Mail den Lösungsbegriff an die Einsendeadresse, die Sie selbstverständlich auch noch herausfinden müssen. Folgen Sie bitte den nachstehenden Anweisungen:


Stein der Rätselnasen

Stein der Rätselnasen


Für die Bestimmung des Lösungsbegriffes sowie der Einsendeadresse müssen Sie die Zeichen und Symbole auf dem Stein der Rätselnasen entschlüsseln und die ergänzenden Tipps richtig deuten.

Wenn wir im weiteren Verlauf von Konsonantenzeichen sprechen, so meinen wir prinzipiell die ägyptischen Einkonsonantenzeichen samt Nebenformen als auch einzelne Mehrkonsonantenzeichen, die für deutsche Konsonanten sowie deutsche Vokale (außer e) verwendet werden.

Wir versichern Ihnen, dass Sie keinen Lehrstuhl für Ägyptologie inne haben müssen, um das Geheimnis der Stele lösen zu können. Im Gegenteil: Machen Sie es nicht zu wissenschaftlich, orientieren Sie sich am besten an unseren Grafiken und verlassen Sie sich auf Ihre Intuition.


Schritt 1:

Bei allen 26 Fragen haben Sie als Ergebnis einen Buchstaben und eine ganze Zahl notiert.
Mit dem jeweiligen Lösungsbuchstaben und der jeweiligen Lösungszahl, die Sie als Ergebnis notiert haben, gehen Sie in die nachfolgende Tabelle und ermitteln das entsprechende Feld. In jedem Tabellenfeld befinden sich ein Konsonantenzeichen und ein Zahlzeichen, die Sie aber erst in einem späteren Lösungsschritt benötigen.

Bilden Sie das Produkt aus der Fragenummer und der von Ihnen notierten Lösungszahl. Wird ein Tabellenfeld mehrfach angesteuert, wiederholen Sie diesen Vorgang und addieren die Produkte. Bestimmen Sie abschließend noch die iterierte Quersumme pro angesteuertem Tabellenfeld und notieren Sie diese.


GL-Tabelle


Schritt 2:

Ermitteln Sie nun die beiden Quersummen, die am häufigsten in den Tabellenfeldern auftreten. Ist Ihr Ergebnis nicht eindeutig, d.h. sind zwei oder mehrere Quersummen gleich oft vertreten, nehmen Sie bitte die kleinste von diesen.

Beispiel: Die Quersumme 3 tritt fünf Mal auf, die Quersumme 1 und die Quersumme 2 jeweils vier Mal. In diesem Fall sind die Quersumme 3 und die Quersumme 1 die beiden Quersummen, die Sie auswählen müssen.

Übertragen Sie nun aus allen Tabellenfeldern, denen eine der beiden soeben identifizierten Quersummen zugeordnet ist, das entsprechende Konsonantenzeichen in das dafür vorgesehene hell unterlegte Feld oben in unserer Stele.

Beispiel: Im Falle unseres Beispiels oben müssen Sie also die fünf Konsonantenzeichen übertragen, die in den Tabellenfeldern mit der zugeordneten Quersumme 3 zu finden sind, sowie die vier Konsonantenzeichen in den Tabellenfeldern mit der zugeordneten Quersumme 1.


Schritt 3:

Bilden Sie aus den übertragenen Konsonantenzeichen einen Begriff, der – durch richtige Interpretation der Hieroglyphe ganz rechts – noch ergänzt werden muss. Das Ergebnis ist für die nachfolgenden Lösungsschritte »Gesuchte Gesamtlösung bestimmen« und »Einsendeadresse bestimmen« notwendig.


Gesuchte Gesamtlösung bestimmen

Für den Hinweis zur Bestimmung der Gesamtlösung benötigen Sie die fünf Zahlen G11, G12, G13, G14 und G21.
Betrachten Sie nur die Tabellenfelder, die Sie bei Schritt 1 angesteuert haben. Wurde ein Tabellenfeld mehrfach angesteuert, berücksichtigen Sie es hier bitte nur ein Mal. Addieren Sie alle Zahlzeichen, die zum gleichen Konsonantenzeichen (die Größe ist nicht relevant) gehören und notieren Sie diese Zahl.
Besonderheit: Statt eines Zahlzeichens sind in den Tabellenfeldern auch Elemente des Horusauges (Udjat-Auge) zu finden, die von den alten Ägyptern für die Darstellung von Stammbrüchen (1/x) verwendet wurden. Diese Symbole haben hier jedoch eine andere Bedeutung: Wenn Sie auf ein solches Symbol stoßen, nehmen Sie dessen Nennerwert (eine Zweierpotenz von 2 bis 64). Auf die Summe aller anderen Zahlzeichen, die Sie zum jeweiligen Konsonantenzeichen notiert haben, wenden Sie abschließend die Modulo-Operation mit dem Nennerwert als Divisor an.

Beispiel: Haben Sie für ein Konsonantenzeichen die Zahlzeichen für 1000 und 100 sowie das Symbol für 1/8 ermittelt, so erhalten Sie die Zahl 4 (1100 mod 8 = 4).

Bezeichnen Sie nun in einem Zwischenschritt die größte Zahl mit Z1, die zweitgrößte mit Z2, die drittgrößte mit Z3 usw. bis alle Zahlen eine dementsprechende Zuweisung erhalten haben. Berechnen Sie anschließend:
G11 = Z1 + Z4
G12 = Z2 + Z4
G13 = Z1 + Z3 + Z7
G14 = Z3 + Z6 + Z8
G21 = Z1 mod Z2 + Z3 + Z3 + Z4 + Z5 + Z6


Einsendeadresse bestimmen

Die Gesamtlösung schicken Sie an die E-Mail-Adresse, deren Empfänger Sie in diesem Lösungsschritt herausfinden müssen. Diese E-Mail-Adresse hat prinzipiell folgenden Aufbau:


empfaenger@raetselnasen.de


Hierbei ist der Platzhalter »empfaenger« (ohne Anführungszeichen, ohne Leer- und Sonderzeichen) durch den Begriff zu ersetzen, den Sie mit Hilfe der Zahlen M11, M12, M13, M21, M22 und M23 ermitteln können. Diese Zahlen erhalten Sie wie folgt:

Betrachten Sie nur die Tabellenfelder, die Sie bei Schritt 1 angesteuert haben. Wurde ein Tabellenfeld mehrfach angesteuert, muss es beim nachfolgenden Vorgang entsprechend oft berücksichtigt werden. Der Lösungsbuchstabe und die Lösungszahl, mit denen Sie das Tabellenfeld erreicht haben, bestimmen, welche Zahl Sie durch Addition des entsprechenden Zahlzeichens bilden müssen. Hierbei gilt folgendes Schema (exemplarisch für das erste Tabellenfeld):


Mail-Schema


Auch hier muss die Besonderheit hinsichtlich der Elemente des Horusauges, wie im Schritt »Gesuchte Gesamtlösung bestimmen« beschrieben, berücksichtigt werden.


Nun sollten Ihre Aufzeichnungen komplett sein. Viel Erfolg!

Vergessen Sie bitte nicht: Es gilt Ihre erste Einsendung! Auch E-Mails an einen falschen Empfänger der Domain raetselnasen.de werden registriert und aussortiert.