Das Sommerrätsel 2018

Ob Deutschland gerne badet, sei mal dahingestellt, auch wenn Lieder wie »Badewannentango« von Peter Alexander, »In meiner Badewanne bin ich Kapitän« von Peter Igelhoff oder das Kinderlied »Plitsche platsche (sing ich immer in der Badewanne)« vielleicht sogar dafür sprechen. Auf jeden Fall ist die Badewanne ein Objekt, das in einigen Fällen eine nicht ganz unwichtige Rolle gespielt hat wie beispielsweise bei der Entdeckung des Archimedischen Prinzips, im Gemälde von Jacques-Louis David »Der Tod des Marat« oder auf den schockierenden, letzten Bildern von Uwe Barschel. Auch ein deutscher Künstler, der in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts geboren wurde (interessanter Weise am gleichen Wochentag, an dem er auch sterben sollte), beschäftigte sich in einem seiner Werke mit der Badewanne. Allerdings machten erst die vom Künstler hinzugefügten »Beigaben« die eigentlich unscheinbare Badewanne zum »Kunstwerk«. Nachdem die Badewanne im Verlauf der Jahre an verschiedenen Orten von vielen Leuten betrachtet werden konnte, ist sie nun endlich an einem Ort zur Ruhe gekommen. Obwohl der Künstler nicht aus Bayern stammte, steht die meistens mit Wasser gefüllte Badewanne jetzt in einer bayrischen Kommune, auch wenn es sich dabei nachvollziehbarer Weise nicht um das Werk im Originalzustand handelt. Um Verwechselungen auszuschließen: Der Name der Kommune hat sieben Buchstaben und besitzt einen Umlaut und einen Vokal.

In welcher Kommune steht die Badewanne?